top of page
  • annentabea

Serotonin - das Glückshormon

Aktualisiert: 9. März


Serotonin (5-Hydroxytryptamin) ist ein Botenstoff sowie auch ein Gewebshormon, welches für verschiedene Funktionen unseres Körpers von großer Bedeutung ist. Es kommt im zentralen Nervensystem (Gehirn), im enteralen Nervensystem (Darm), im Herz-Kreislauf-System und im Blut vor und beeinflusst unter anderem unsere Stimmung, das Schlafverhalten und die Verdauung.


Als Glücks- und Wohlfühlhormon hat Serotonin Einfluss auf Gefühle wie Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und das allgemeine Wohlbefinden des Menschen. Ein Mangel kann durch sein vielseitiges Wirkungsspektrum somit zu körperlichen und psychischen Beschwerden unterschiedlicher Art führen. Depressive Verstimmung, Ängste, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen und funktionelle Darmbeschwerden sind einige davon.



Serotonin: Glückshormon in Darm und Gehirn, für eine gesunde Psyche.


Die Produktion von Serotonin wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst, darunter:


  1. Tryptophanreiche Ernährung: Tryptophan ist eine Aminosäure, die für die Produktion von Serotonin benötigt wird. Eine Ernährung, die reich an Tryptophan ist, kann die Serotoninproduktion fördern. Lebensmittel wie z.B. Eier, Milchprodukte, Meeresfisch, Geflügel, Nüsse und Samen, Bananen enthalten Tryptophan.

Es werden aber auch andere wichtige Nährstoffe zur Herstellung von

Serotonin benötigt, wie u.A. Vitamin B6, Magnesium und Zink. Es ist deshalb wichtig zu

beachten, dass eine ausgewogene Ernährung aus verschiedenen Lebensmittelgruppen

notwendig ist.


2. Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität kann die Produktion von

Serotonin erhöhen. Dies geschieht dadurch, dass bei Bewegung Endorphine freigesetzt

werden, die die Produktion von Serotonin fördern.


3. Sonnenlicht: Sonnenlicht kann dazu beitragen, die Herstellung von Serotonin zu

erhöhen. Das Sonnenlicht stimuliert die Produktion von Vitamin D, das mit der

Produktion von Serotonin im Zusammenhang steht.


4. Schlaf: Eine ausreichende Menge an qualitativ gutem Schlaf erhöht die

Serotoninproduktion, da dieses vorwiegend in den Tiefschlafphasen produziert wird.


Wichtig zu wissen ist, dass nicht jede schwierige Stimmungslage durch einen Mangel an Serotonin ausgelöst sein muss. Ab und zu ein Stimmungstief zu haben kann verschiedene innere und äussere Ursachen haben und ist in diesem Ausmass auch meist völlig normal.

Fühlst du dich bei den erwähnten Symptomen aber angesprochen oder hast das Gefühl, ohne erkennbaren Grund die frühere Leichtigkeit verloren zu haben, können oben aufgelisteten Tipps bestimmt zu besserem Befinden verhelfen. Gerne unterstütze und begleite ich dich auch dabei.

34 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page